|

Morana
hatte schon als Kind die Sehnsucht, nach Peru zu gehen, um dort
in der Entwicklungshilfe zu arbeiten. Als junge Heranwachsende
konnte sie sich jedoch mit Ihren Wünschen nicht gegen ihre
Familie durchsetzen; so wurde sie zunächst Architektin und
alsbald Feng Shui-Beraterin. Um die Jahrtausendwende begegnete
Sie Juan Nunez del Prado, dem bekanntesten Anthropologen Perus,
den sie immer wieder nach Deutschland einlud, um seine Cosmovison
der andinen Kultur, weiterzugeben. Bald wurde ihr Wunsch, ein eigenes
Retreat zu geben, so stark, dass sie sich selbst auf die Suche
nach Ihren Wurzeln machte.
Im Jahre 2001 erhielt sie eine Einladung von dem Andenindianer
Don Mariano Pulpo, der seine Berghöhle im Nevado Ausagante
verlassen hatte, um seine letzten Tage im Kreise seiner Familie
an dem Fuß dieses heiligen Berges zu verleben. Dieser hielt
die Zeit für gekommen, das Wissen, das die Q´eros (=die
Andenschamanen und Heiler) hier oben hoch in den Bergen Perus hüten,
weiterzugeben und ließ sie damals in den inneren Kreis der
Q´eros eintreten, um an ihren Ritualen teilzunehmen. Als
er starb, kam Morana dem Anliegen nach, das über Generationen
gehütete und gesammelte Wissen, weiterzugeben. Sie bietet
seit nunmehr 6 Jahren individuelle Reisen und Retreats nach Peru
an, die sich aus diesem und ihrem eigenen Wissen geformt haben,
um den alten, bis dahin von den Q´ eros gehüteten „Pilgerweg“ zu
bereisen.
In
diesem Jahr hat sie ihr Buch: “Eine Reise der Sehnsucht
- Peru” fertiggestellt und wir hoffen dieses nun auch
bald über
den Handel beziehen zu können.
Auszug aus dem Buch:
“Morana
wusste nur, dass sie Gott damals vor ihrem Tode, zum Zeitpunkt
des Unterganges der Moche Kultur versprochen
hatte, dass sie wieder nach Peru kommen werde, wenn „ Er„ sie
rufen würde. Sie hatte seinen Ruf nun schon zweimal vernommen.
Das erste Mal war es in Thailand gewesen, kurz nach dem Besuch
eines buddhistischen Tempel. Nachdem sie zurück in ihr
Zimmer, in einer wunderbar gelegenen Hotelanlage gegangen war,
wo sie gerade zu einem internationalen Yogaseminar war, zündete
sie zwei Kerzen an. So schaffte sie sich den geschützten
Raum für ihre Meditation und legte sich auf den Boden,
so wie sie das öfter tat, wenn sie zuviel aufgenommen
hatte, um sich zu leeren. Plötzlich durchzuckte es ihren
ganzen Körper - ihr Körper bebte regelrecht und hörte
nicht mehr auf zu beben. Immer wieder wurde sie geschüttelt
und sah plötzlich Babaji neben ihr stehen, der sagte: “Steh
auf und geh nach Peru“. Als sie aufstand, war Babaji
nicht mehr da, sie war so erschüttert von ihrer Vision,
dass besonders ihr Körper nun Wärme und Ruhe brauchte.
Es war niemand da, mit dem sie sich über das, was sie
erlebt hatte, mitteilen konnte. Ihre Freundin Licita aus Venezuela
war noch unterwegs. Völlig erschöpft schlief sie
dann irgendwann spät in der Nacht auf ihrem Bett ein.
Sie träumte Sequenzen aus den Ursprungszeiten der Schöpfung,
wo sie als Sternenreisende Universen des Lichts bereist hatte
und die göttliche Mutter erschien ihr im Traum und sprach
zu ihr: ........................”
|
|
|
|